Heimkino

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HeimKino fonktionieren

Der Begriff Heimkino beinhaltet ein wahres Kinoerlebnis zu Hause und damit eine Forderung nach höherwertigen Unterhaltungsgeräten. Ein typisches Heimkino enthält:

1. Ein Großbildfernsehgerät (Röhre (CRT), LCD, TFT, Plasmabildschirm oder Rückprojektion) oder einen Videoprojektor (im Volksmund "Beamer") mit zugehöriger Projektionsfläche. Diese Geräte bieten oft Auflösungen in HDTV-Qualität. Wird ein Projektor verwendet, so ist häufig auch zusätzlich ein herkömmliches Fernsehgerät vorhanden, um auch ohne den Projektor einzuschalten beispielsweise Nachrichtensendungen sehen oder Aufnahmen programmieren zu können.
2. Eine oder mehrere Audio-Videoquellen. Bevorzugt werden DVDs oder die vorherigen Laserdiscs, aber auch ältere VHS-Geräte sind anzutreffen. Ebenfalls vorhanden sein kann ein Fernsehanschluss über DVB (über Satellit oder auch terrestrisch oder Kabel) und Festplattenrekorder/Heimkino-PCs (HTPCs). Nur analog verfügbare Fernsehsender können über den Tuner eines DVD- oder VHS-Recorders wiedergegeben werden. Eine höhere Bildauflösung als mit dem gängigen PAL-Standard bietet HDTV, das nun auch in Europa immer mehr Verbreitung findet. Als einzige Quelle standen bis vor kurzem nur WMVHD-DVDs zur Verfügung. Mittlerweile ist der Empfang über Satellit oder Kabelanschluss sowie über Blu-Ray- und HD-DVD Player möglich. Letztgenannte Geräte sind aber noch verhälnismäßig teuer und die Auswahl ist begrenzt. Seit Mitte 2007 stehen erste Kombiplayer zur Verfügung, die sowohl HD-DVD als auch Blu-Ray abspielen.
3. Ein surroundsound-fähiges Audiosystem. Typisch sind 5.1-Systeme mit fünf Vollbereichslautsprechern und einem Subwoofer mit Low Frequency Effect (LFE)-Unterstützung, aber auch ab 4 Lautsprechern können eindrucksvolle Ergebnisse möglich sein. Angesteuert werden diese von einem passenden AV-Receiver - ein Verstärker, der diverse Tonformate wiedergeben kann, zusätzlich ein Konvertieren und Schalten verschiedener Videosignale wie Composite Video, S-Video, Component Video und zum Teil auch HDMI ermöglicht und meist auch einen UKW-Tuner enthält.
4. Komfortable Sitzgelegenheiten, um das Kinogefühl zu verbessern. Diese müssen passend zu den Surroundlautsprechern ausgerichtet sein, im sogenannten "Sweet-Spot" stehen.

In einigen Fällen wird der Raum auch komplett umgebaut und einem echten Kino nachempfunden. Dabei wird nicht nur auf die passende Wahl der Kinosessel geachtet, sondern auch auf den passenden Raumaufbau mit abgetrennter Kammer für das Equipment zur Geräuschreduzierung, dimmbares Licht und sogar bis zur Popcornmaschine alles im Detail eingerichtet.

In letzter Zeit werden immer mehr Heimkinos mit Heimkino-PCs, sogenannten HTPCs ausgestattet. Diese vielseitigen Systeme lassen sich leicht in das bestehende Heimkino integrieren. Diese PCs lassen sich leicht den geforderten Wünschen anpassen und mit der richtigen Konfiguration lassen sich Bild- und Tonqualitäten erzielen, die sich mit denen von hochqualitativem Equipment zu vergleichbarem Preis messen können. Dieser PC kann entweder mit normalen Betriebssystemen wie Windows, Linux oder ähnlichen betrieben werden, oder aber mit speziell entwickelten Software-Paketen wie etwa Windows Media Center Edition, Media Portal oder VDR.

Generell gibt es, wie auch schon früher in der HiFi-Szene, oft heftige und kontroversielle Diskussionen über die Qualität und Sinnhaftigkeit einzelner Heimkino-Komponenten.

source : http://de.wikipedia.org/wiki/Heimkino


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